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Mähroboter 16 Min. Lesezeit

Mähroboter für Steigungen und Hanglagen 2026

Mähroboter für Steigungen vergleichen: Prozent und Grad richtig messen, Herstellerwerte einordnen, Sicherheitsreserve planen und passende Modelle für Hanglagen auswählen.

Mähroboter auf einem gepflegten Rasen in einem modernen Garten
Inhaltsverzeichnis 10 Abschnitte
Produkte zum Beitrag

Passende Modelle auf einen Blick

Details, Alternativen und Grenzen ordnen wir direkt im Beitrag ein.

MAMMOTION LUBA 3 AWD 3000

MAMMOTION LUBA 3 AWD 3000

Mähroboter ohne Begrenzungskabel für 3000 m², 360° LiDAR+NetRTK+KI Vision Tri-Fusion-Positionierung, AWD für 80% Steigungen, Auto-Kartierung, bis zu 30 Zonen, 12Ah-Akku.

MAMMOTION LUBA Mini 2 AWD 1500

MAMMOTION LUBA Mini 2 AWD 1500

Mähroboter ohne Begrenzungskabel für 1500 m², 360° LiDAR & Dual-Kamera KI Vision, Auto Höhenanpassung, 80% Steigung, DropMow, Auto-Mehrzonen-Kartierung, 20 Multi-Zonen.

* Affiliate-Link: Bei einem Kauf erhalten wir möglicherweise eine Provision. Für Sie bleibt der Preis gleich.

Mähroboter für Steigungen und Hanglagen 2026

Ein Hang verlangt mehr als eine hohe Prozentzahl: Traktion, Untergrund, Fahrtrichtung, Navigation und ein sicherer Rand entscheiden darüber, ob ein Mähroboter zuverlässig arbeiten kann.

Die kurze Antwort

Für ausgeprägte Hanglagen sind der MAMMOTION LUBA 3 AWD 3000 und der LUBA mini 2 AWD 1500 die stärksten Kandidaten in diesem Vergleich: Beide nennen bis zu 80 % beziehungsweise 38,6° und setzen auf Allradantrieb. Für einen kleineren, mäßigen Hang ist der Segway Navimow i205 AWD mit bis zu 45 % beziehungsweise 24° interessant. Der ECOVACS GOAT O600 RTK ist eine kompakte Alternative für bis zu 600 m² und ebenfalls bis zu 45 %. Der Husqvarna Automower 320 NERA ist eine gute Alternative, wenn eine Lösung mit Begrenzungskabel oder EPOS-Installation und klar niedrigerem Randwert besser zum Grundstück passt.

Kein Herstellerwert ist eine Sicherheitsfreigabe für jeden Garten. Nasses Gras, lockerer Boden, Querneigung, Unebenheiten und ein Abhang unterhalb der Rasenfläche können eine bauliche Sicherung oder eine ausgeschlossene Zone erforderlich machen.

Diese Seite ist ein quellenbasierter Vergleich und kein eigener Praxistest. Die Steigungswerte stammen aus Herstellerangaben; die Hinweise zu Reserve, Einrichtung und Ausschlusskriterien helfen dabei, diese Angaben auf das eigene Grundstück zu übertragen.

Steigung richtig messen: Prozent und Grad

Messen Sie einen Hang nicht entlang der schrägen Oberfläche, sondern mit der waagerechten Strecke. Sie brauchen dafür den Höhenunterschied zwischen dem unteren und oberen Messpunkt sowie die horizontale Entfernung zwischen diesen Punkten. Eine lange, gleichmäßige Böschung sollte an mehreren Stellen geprüft werden, weil ein kurzer steiler Abschnitt entscheidender sein kann als der Durchschnitt.

  1. Messstrecke festlegen: Markieren Sie unten und oben eine Strecke, die der Mähroboter tatsächlich befahren soll.
  2. Waagerechte Strecke messen: Legen Sie eine gerade Latte oder ein Brett waagerecht an und messen Sie die horizontale Länge, nicht die Länge der Schräge.
  3. Höhe aufnehmen: Ermitteln Sie, wie viel höher der obere Punkt liegt. Bei unebenem Boden messen Sie mehrere Teilstrecken und notieren den höchsten plausiblen Wert.
  4. Prozent berechnen: Teilen Sie den Höhenunterschied durch die waagerechte Strecke und multiplizieren Sie mit 100.
Steigung in Prozent Höhenunterschied ÷ waagerechte Strecke × 100 40 cm ÷ 200 cm × 100 = 20 %

Für die Umrechnung in Grad gilt: Winkel = arctan(Höhe ÷ waagerechte Strecke). Ein Hang mit 40 cm Höhenunterschied auf 2 m waagerechter Strecke hat also 20 % und rund 11,3°, nicht 20°. Prozentwerte und Winkel beschreiben dieselbe Schräge, sind aber nicht austauschbar.

Steigung Winkel, gerundet Höhenunterschied auf 1 m waagerecht Einordnung
10 %5,7°10 cmleichte Neigung
20 %11,3°20 cmmoderater Hang
25 %14,0°25 cmrelevanter Randwert bei einigen Modellen
30 %16,7°30 cmdeutlich abschüssig
40 %21,8°40 cmanspruchsvoll
45 %24,2°45 cmobere Klasse vieler Standardmodelle
50 %26,6°50 cmnur mit passendem Modell und Reserve
80 %38,7°80 cmsehr steil; Rand und Untergrund kritisch

Die Prozentwerte werden nach der üblichen Formel für die Steigungsberechnung verwendet. Die Winkel sind daraus berechnet und gerundet; 80 % entsprechen rechnerisch etwa 38,7°, während Hersteller oft 38,6° angeben.

Drei Werte, die Sie getrennt betrachten müssen

Die wichtigste Zahl im Datenblatt ist nicht automatisch die Zahl, die Ihr Garten sicher nutzen kann. Prüfen Sie immer drei Ebenen: die maximale Steigung im Arbeitsbereich, die dauerhaft sinnvolle Arbeitssteigung mit Reserve und die Steigung an der Begrenzung oder am Rand.

1

Maximale Steigung

Das ist ein Herstellerwert unter bestimmten Voraussetzungen. Bei Husqvarna heißt er „maximale Steigung innerhalb der Arbeitsfläche“. Bei Mammotion und Segway wird der Grenzwert als maximale Steigfähigkeit beschrieben.

2

Sinnvolle Arbeitssteigung

Das ist kein zusätzlicher Datenblattwert, sondern der Bereich, den Sie nach Untergrund, Wetter, Fahrtrichtung, Reifenprofil und Rückweg dauerhaft freigeben. Je näher die Messung am Maximum liegt, desto kleiner wird die praktische Reserve.

3

Steigung an Begrenzung und Rand

Ein Roboter kann eine Fläche hinauffahren und trotzdem an der Außenkante zu viel Schwung oder zu wenig Haftung haben. Husqvarna nennt beim 320 NERA ausdrücklich 25 % an der Begrenzung, gegenüber 50 % innerhalb der Arbeitsfläche.

Für LUBA 3, LUBA mini 2 und Navimow i205 ist in den verlinkten Herstellerinformationen kein separater Rand-Grenzwert ausgewiesen. Das bedeutet nicht, dass der Rand genauso sicher wie die Fläche ist. Planen Sie ungesicherte Kanten deshalb grundsätzlich mit Abstand, einer Sperrzone oder einer physischen Barriere.

Modelle für Hanglagen im Vergleich

Die folgende Auswahl verbindet technische Angaben mit passenden Produktvarianten. Der Steigungswert ist jeweils der veröffentlichte Maximalwert, nicht die Empfehlung, einen Garten genau bis zu dieser Grenze zu betreiben.

Modellauswahl für unterschiedliche Hangprofile

#ProduktAmazon-BewertungPreisLink
1
MAMMOTION LUBA 3 AWD 3000
MAMMOTION LUBA 3 AWD 3000
  • 360° LiDAR + NetRTK + KI Vision
  • Allradantrieb (AWD)
4.2 ( 722 )
Preis wird geprüft
Zu Amazon >
2
MAMMOTION LUBA Mini 2 AWD 1500
MAMMOTION LUBA Mini 2 AWD 1500
  • 360° LiDAR & Dual-Kamera KI Vision
  • Allradantrieb (AWD)
4.5 ( 45 )
1.599,00 €
Zu Amazon >
3
ECOVACS GOAT O600 RTK
ECOVACS GOAT O600 RTK
  • TrueMapping 2.0 Multi-Fusion-RTK
  • Bis 600 m²
4.0 ( 274 )
498,99 €
Zu Amazon >
4
Segway Navimow i205 AWD
Segway Navimow i205 AWD
  • NRTK + Vision
  • Bis 500 m²
4.5 ( 229 )
749,00 €
Zu Amazon >
5
Husqvarna Automower 320 NERA
Husqvarna Automower 320 NERA
  • Satellitengestütztes EPOS
  • Bis 3.300 m² systematisch
Keine aktuelle Bewertung
2.199,00 €
Zu Amazon >
Modell Flächenklasse Hersteller-Maximum Antrieb Navigation Rand und Einrichtung Nicht passend bei
MAMMOTION LUBA 3 AWD 3000 große, komplexe Flächen bis 3.000 m² 80 % / 38,6° AWD mit vier Einzelradmotoren 360° LiDAR, NetRTK und Dual-Kamera-KI-Vision Virtuelle Karte und No-Go-Zonen; Absturzkanten trotzdem physisch sichern ungesicherte Kante, weicher Boden oder fehlender NetRTK-Empfang an kritischen Grenzen
MAMMOTION LUBA mini 2 AWD 1500 kompakter Allrad-Hangmäher bis 1.500 m² 80 % / 38,6° AWD mit adaptivem Fahrwerk 360° LiDAR und Dual-Kamera-KI-Vision ohne Begrenzungskabel und Antenne; Randschneidscheibe bis etwa 5 cm an Wänden Abhang ohne Barriere, schmale Wendestelle oder dauerhafte Nässe
ECOVACS GOAT O600 RTK kompakte RTK-Alternative bis 600 m² 45 % / 24° Kein AWD in den geprüften Angaben ausgewiesen TrueMapping 2.0 RTK und KI-Vision virtuelle, bearbeitbare Sperrbereiche; 0,7 m breite Wege möglich lange Steigungen nahe am Maximum, rutschiger Querrasen oder ungesicherte Kante
Segway Navimow i205 AWD kleinere, mäßige Hanglage bis 500 m² 45 % / 24° AWD mit elektronischer Stabilitätsregelung EFLS NRTK und Vision; keine lokale RTK-Antenne erforderlich virtuelle Kartierung; der Hersteller ordnet 45 % als moderate Steigung ein lange oder wechselnde Steigung nahe am Maximum, nasser Querrasen oder Absturzkante
Husqvarna Automower 320 NERA Kabel- oder EPOS-Installation 2.200 m² unregelmäßig, bis 3.300 m² systematisch 50 % / 26,6° innen; 25 % / 14,0° an der Begrenzung Standardfahrwerk; Gelände-Kit optional GPS-gestützte Navigation, virtuell mit EPOS oder Begrenzungskabel Randwert strikt einhalten; je nach Installation WLAN, Cloud-Korrekturdaten oder Kabel einplanen Randbereich über 25 %, abgeschattete EPOS-Fläche ohne stabile Korrekturdaten oder extreme Querfahrt

Die Herstellerangaben finden Sie bei MAMMOTION LUBA 3, LUBA mini 2, ECOVACS GOAT O600 RTK, Segway Navimow und beim Husqvarna Automower 320 NERA.

Welches Modell passt zu welchem Hang?

Stärkste Traktion

MAMMOTION LUBA 3 AWD 3000

Passt, wenn eine große oder stark gegliederte Fläche mit langen Steigungen, mehreren Zonen und schwierigen Übergängen gepflegt werden soll. Die Tri-Fusion-Navigation verbindet LiDAR, NetRTK und Vision. Der höhere Funktionsumfang macht die Einrichtung aber nicht überflüssig: Kanten, Rückwege und Sperrzonen müssen sauber geplant werden.

Kompakte Hanglage

MAMMOTION LUBA mini 2 AWD 1500

Passt, wenn bis zu 1.500 m² und ein anspruchsvoller, aber zugänglicher Garten ohne Begrenzungskabel versorgt werden sollen. LiDAR und Kamera helfen bei Bäumen und engen Wegen; die starke Steigungsangabe ersetzt trotzdem keine Barriere an einer Mauer oder einem Teich.

Kleine Fläche und schmale Wege

ECOVACS GOAT O600 RTK

Passt, wenn bis zu 600 m² ohne Begrenzungskabel gepflegt werden sollen und der Hang im moderaten Bereich bleibt. TrueMapping 2.0 RTK, KI-Vision und die automatische Kartierung sind praktisch für kompakte, verwinkelte Flächen. Für lange, nasse oder seitlich zu befahrende Steigungen ist ein Allradmodell die bessere Klasse.

Für kleinere Flächen

Segway Navimow i205 AWD

Passt, wenn die Rasenfläche klein ist und der Hang im moderaten Bereich bleibt. Der i205 AWD verbindet Allradantrieb mit NRTK und Vision, wird vom Hersteller aber ausdrücklich als Modell für moderate Steigungen eingeordnet. Für 80-%-Szenarien ist er nicht die passende Klasse.

Mit klarer Randgrenze

Husqvarna Automower 320 NERA

Passt, wenn Sie eine etablierte Installation mit Begrenzungskabel oder EPOS bevorzugen und die 25-%-Grenze an der Begrenzung eingehalten wird. Der niedrigere Randwert ist bei einem Garten neben einer Mauer, Straße oder Böschung ein wichtiger Vorteil der Planung, nicht nur ein Nachteil.

Beim ECOVACS GOAT O600 RTK und beim Navimow i205 AWD sind 45 % beziehungsweise rund 24° die genannten Obergrenzen. Liegt Ihr Hang nahe daran, sollten Sie nur bei trockenem, griffigem Untergrund und mit großzügigem Abstand zu Kanten planen. Für einen ungesicherten Absturzbereich bleibt eine bauliche Sicherung die verlässlichere Lösung.

Warum die Hersteller-Prozentzahl nicht genügt

Auf trockenem, dichtem Rasen kann ein Roboter deutlich anders fahren als auf einer nassen Böschung. Der Grenzwert beschreibt nicht nur die Motorleistung, sondern setzt ausreichend Haftung, einen passenden Fahrweg und einen sicheren Auslauf voraus.

Untergrund und Nässe

Tau, Regen, Moos, Laub und frisch bewässerter Boden verringern die Haftung. Lockere Erde oder ausgewaschene Stellen können unter dem Reifen nachgeben. Bewerten Sie den Hang in dem Zustand, in dem tatsächlich gemäht wird.

Querfahrt und Wendepunkte

Seitliches Fahren belastet die Räder anders als eine gerade Bergauffahrt. Enge Wendungen, Hindernisse und häufige Richtungswechsel erhöhen die Gefahr von Schlupf und Rasenschäden.

Traktion und Bauart

AWD oder 4WD verteilt den Antrieb auf mehrere Räder. Reifenprofil, Aufstandsfläche, Gewicht, Schwerpunkt, Einzelradregelung und die Motorsteuerung entscheiden aber gemeinsam. Kein einzelnes Merkmal garantiert sicheren Halt.

!

Rand und Auslauf

Unterhalb des Rasens können Mauer, Teich, Stützkante oder Straße liegen. Eine virtuelle Grenze verhindert die Fahrt nur dann zuverlässig, wenn Positionierung, Karte und Antrieb stabil bleiben. Sie ersetzt keine physische Absturzsicherung.

Ein schwerer Mäher kann auf festem Boden mehr Druck auf die Reifen bringen, aber bei weichem Boden auch tiefere Spuren hinterlassen. Saubere Räder und ein intaktes Profil sind deshalb genauso wichtig wie die Antriebsart. Husqvarna weist in seinen Hinweisen zu steilen Hängen ausdrücklich auf Gras an den Rädern, diagonale Leitkabel und regelmäßige Reinigung hin.

Fünf typische Geländeszenarien

Kurze Böschung

Bei einer kurzen Rampe sind Anfahrt, Übergang und Wendefläche oft kritischer als die mittlere Steigung. Prüfen Sie, ob der Mäher oben und unten ohne enge Drehung auslaufen kann.

Langer, gleichmäßiger Hang

Ein gleichmäßiger Hang lässt sich am besten mit geraden Fahrspuren bergauf und bergab planen. Der Rückweg zur Ladestation, die Akkureserve und die Erosion nach Regen verdienen besondere Aufmerksamkeit.

Wechselnde Steigung

Teilen Sie den Bereich an Kuppen, Mulden und Übergängen in Messabschnitte. Entscheidend ist der steilste befahrbare Teil inklusive Querfahrt, nicht der Durchschnitt des gesamten Hangs.

Hang mit Bäumen

Bäume können Satellitenempfang abschatten und zugleich zusätzliche Wendepunkte schaffen. LiDAR oder Vision helfen bei der lokalen Orientierung, aber die kritische Zone sollte trocken und schrittweise getestet werden.

Hang über Mauer oder Teich

Hier steht die Absturzsicherung vor der Steigfähigkeit. Setzen Sie eine belastbare physische Barriere oder schließen Sie den Bereich großzügig aus. Wenn ein Rutschen oder Kartenfehler schwere Folgen hätte, ist der Roboter dort nicht verantwortbar.

Hang sicher einrichten: in sieben Schritten

  1. Fläche aufnehmen: Messen Sie Steigung, Querneigung, kurze Gegensteigungen, Übergänge und Randbereiche. Markieren Sie nasse Stellen und mögliche Auslaufzonen.
  2. Karte in Teilflächen denken: Legen Sie Arbeitsbereiche, No-Go-Zonen und Verbindungswege getrennt an. Eine kritische Böschung muss nicht automatisch Teil derselben Zone wie der ebene Rasen sein.
  3. Ladestation eben platzieren: Wählen Sie eine trockene, gut erreichbare Fläche mit sicherem Anfahrts- und Rückweg. Die Station sollte nicht am unteren Ende einer rutschigen Gefällestrecke stehen.
  4. Fahrtrichtung festlegen: Beginnen Sie mit möglichst geraden Spuren bergauf und bergab. Bei Kabelsystemen führen Leitkabel gerade oder diagonal über die Steigung; bei virtuellen Systemen helfen bewusst gesetzte Transportwege.
  5. Rand großzügig planen: Halten Sie Abstand zu Kanten, Mauern, Teichen und Wegen. Virtuelle Grenzen sind für die Navigation hilfreich, aber keine Absturzsicherung.
  6. Trocken testen: Lassen Sie den Mäher zunächst in einem kurzen, überschaubaren Abschnitt fahren. Beobachten Sie Schlupf, Spur, Wendemanöver, Kartenstabilität und die Rückkehr zur Ladestation.
  7. Schrittweise freigeben: Erst wenn der erste Abschnitt stabil läuft, kommen längere Fahrwege, weitere Zonen und anspruchsvollere Übergänge hinzu. Nach starkem Regen oder einer Saisonänderung muss die Beurteilung wiederholt werden.

Bodenschutz und Wartung am Hang

Ein Roboter, der den Hang technisch bewältigt, kann den Rasen trotzdem schädigen. Drehen die Räder durch, entsteht punktuell Wärme und die Grasnarbe wird aufgerissen. Wiederholte Fahrspuren verdichten den Boden oder bilden Rinnen, in denen Regenwasser abläuft. Stoppen Sie den Betrieb, wenn der Mäher sichtbar schiebt, rutscht oder dieselbe Spur mehrfach belastet.

  • Nach jedem kritischen Lauf prüfen: Reifenabdruck, Schlupfspuren, aufgerissene Grasnarbe und Wasserlauf kontrollieren.
  • Räder sauber halten: Gras, Lehm und nasses Schnittgut verändern Profil und Haftung. Reinigen Sie nur so, wie es die Betriebsanleitung erlaubt.
  • Profil und Fahrwerk ansehen: Abgenutzte Reifen, Spiel an der Aufhängung oder ein beschädigtes Rad verringern die Reserve.
  • Mähwerk warten: Stumpfe oder beschädigte Messer erhöhen den Widerstand und können auf einer Steigung zu mehr Lastwechseln führen.
  • Jahreszeit berücksichtigen: Morgentau, Herbstlaub, Frost-Tau-Wechsel und aufgeweichte Erde verändern die Bedingungen stärker als ein einzelner Datenblattwert.

Wann ein Mähroboter trotz Herstellerwert nicht verantwortbar ist

Brechen Sie einen Testlauf ab und sperren Sie den Bereich, wenn einer dieser Punkte zutrifft:

  • Die gemessene Steigung liegt am oder über dem Hersteller-Maximum, besonders an einem Übergang oder Rand.
  • Die Räder drehen durch, der Mäher rutscht seitlich oder hinterlässt tiefe Spuren.
  • Eine nasse, lockere oder ausgewaschene Oberfläche lässt keine gleichmäßige Haftung zu.
  • Unterhalb des Rasens liegen Teich, Mauer, Straße oder eine andere Gefahrenstelle ohne belastbare Barriere.
  • Die Navigation weicht an Bäumen, Wänden oder der Außenkante wiederholt von der Karte ab.
  • Der Mäher erreicht eine sichere Rückkehr zur Ladestation nicht oder muss an einer engen Stelle wenden.
  • Die Fläche verlangt dauerhaftes Quermähen, obwohl der Roboter dabei sichtbar driftet.

Dann helfen keine zusätzlichen App-Einstellungen und kein höherer Maximalwert eines anderen Datenblatts. Sinnvolle Alternativen sind eine bauliche Sicherung, eine Terrassierung, die Entschärfung des Bodens, eine dauerhaft ausgeschlossene Zone oder eine andere Mähmethode mit kontrollierter Handführung.

Häufige Fragen

Sind 80 Prozent Steigung für jeden Garten sicher?

Nein. 80 Prozent beziehungsweise 38,6° sind ein Hersteller-Maximalwert unter bestimmten Bedingungen. Nässe, lockerer Boden, Querneigung, Wendepunkte, Empfang und ein ungesicherter Rand können den Bereich trotz Allradantrieb ungeeignet machen.

Was sind 45 Prozent Steigung in Grad?

45 Prozent entsprechen rechnerisch rund 24,2°. Hersteller runden diesen Wert meist auf 24°. Für die Kaufentscheidung zählt zusätzlich, ob der Wert für den Arbeitsbereich oder ausdrücklich für die Begrenzung gilt.

Ist Allrad wichtiger als RTK oder LiDAR?

Am Hang lösen die Merkmale unterschiedliche Aufgaben. Allrad und Reifen bestimmen die Traktion, RTK, LiDAR oder Vision unterstützen Positionierung und Hinderniserkennung. Ein Roboter braucht beides in ausreichender Qualität; Sensorik ersetzt keinen sicheren Antrieb.

Kann ein Mähroboter quer zum Hang fahren?

Das hängt von Modell, Untergrund und Steigung ab. Querneigung erhöht das Risiko des seitlichen Abrutschens und der Spurbildung. Planen Sie möglichst gerade Fahrten bergauf und bergab und geben Sie kritische Querwege nur nach einem trockenen Test frei.

Wo sollte die Ladestation bei einem Hang stehen?

Möglichst eben, trocken und mit einem gut kontrollierbaren Anfahrts- und Rückweg. Vermeiden Sie eine Position am unteren Ende einer rutschigen Gefällestrecke oder direkt an einer Absturzkante. Die konkrete Mindestfläche und Ausrichtung richtet sich nach der Betriebsanleitung des Modells.

Reicht eine virtuelle Sperrzone an einem Teich?

Nein, wenn ein Karten- oder Empfangsfehler zu einem Absturz führen könnte. An Teichen, Mauern und Straßen brauchen Sie eine physische Barriere oder müssen den Bereich vollständig aus dem Arbeitsgebiet herausnehmen.

Quellen und weiterführende Informationen

Technische Werte und Installationshinweise wurden am 23. August 2026 anhand der folgenden Hersteller- und Fachquellen geprüft. Preise, Bewertungen, Varianten und Verfügbarkeiten können sich danach ändern.

Vergleich von Tom Trögler

Verantwortlicher Herausgeber und Autor von NextGarden. Er ordnet technische Daten, Bedienungsinformationen und praktische Gartenfragen verständlich ein.

Veröffentlicht
Aktualisiert

So ist dieser Vergleich entstanden

Verglichen werden Antrieb, vom Hersteller genannte Steigfähigkeit, Flächenreserve und die Bedingungen, unter denen ein Hang sicher befahrbar bleibt. Prozentwerte werden zusätzlich in Grad übersetzt. Die Angaben sind Herstellerwerte, keine eigenen Hangmessungen.

Quellenbasierter Vergleich Die Aussagen zu Produkten und Funktionen stammen aus den verlinkten Quellen; Auswahl und Einordnung sind unsere redaktionelle Arbeit.

Quellen und Aktualisierung

Am 23. August 2026 wurden LUBA 3 AWD, LUBA mini 2 AWD, ECOVACS GOAT O600 RTK, Segway Navimow i205 AWD und Husqvarna Automower 320 NERA auf Modellstatus, Flächenangabe und Steigungswerte geprüft. Der O600 RTK ergänzt die Auswahl für kleinere Flächen; Preise und Verfügbarkeit können sich ändern.

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