Anker SOLIX Solarbank 3 E2700 Pro
Ein flexibler Allrounder für größere PV-Eingänge, höhere Abendlasten und einen späteren Ausbau.
Bester Balkonkraftwerk-Speicher 2026: Anker SOLIX und Sunshare nach Kapazität, PV-Eingang, Anschluss, Erweiterung und Alltag für den eigenen Bedarf vergleichen.
Details, Alternativen und Grenzen ordnen wir direkt im Beitrag ein.
Ein flexibler Allrounder für größere PV-Eingänge, höhere Abendlasten und einen späteren Ausbau.
Die ausgewogene Glory-Basiseinheit für typische 800-W-Systeme mit integriertem Hybrid-Wechselrichter.
* Affiliate-Link: Bei einem Kauf erhalten wir möglicherweise eine Provision. Für Sie bleibt der Preis gleich.
Ein Balkonkraftwerk-Speicher soll Solarstrom in den Abend verschieben. Er muss nicht den gesamten Tagesverbrauch abdecken. Für ein typisches 800-W-System ist eine mittlere Größe deshalb häufig sinnvoller als die größte Batterie.
Unsere redaktionelle Empfehlung für die engere Auswahl: Der Sunshare Glory 2,05 kWh passt zu vielen kompakten Anlagen, wenn ein integrierter Hybrid-Wechselrichter und ein überschaubares System gefragt sind. Der Anker SOLIX Solarbank 3 E2700 Pro bietet mehr Reserven beim PV-Eingang, vier MPPT und beim späteren Ausbau. Beide Links führen zum jeweiligen Anbieter.
Die folgende Tabelle trennt technische Herstellerangaben von der redaktionellen Einordnung. Die Kapazitäten sind Nennwerte. Für die reale Nutzung zählen zusätzlich nutzbare Kapazität, Ladeverluste, Entladeleistung und das Messkonzept. Eine größere Zahl bedeutet daher nicht automatisch mehr Ertrag.
| Modell | Kapazität | PV-Eingang | Netzausgang | Passt besonders, wenn … |
|---|---|---|---|---|
| Sunshare Glory 2,05 kWh | 2,035 kWh | bis 2.400 W, 2 MPPT | 800 W On-Grid | eine kompakte All-in-One-Lösung für den Abend gesucht wird. |
| Anker SOLIX Solarbank 3 E2700 Pro | 2,688 kWh | bis 3.600 W, 4 MPPT | 800 W Netzbetrieb; 1.200 W max. AC | PV-Eingang, Modulzahl und spätere Erweiterung wichtiger sind. |
| Sunshare Glory 1,52 kWh | 1,526 kWh | Glory-Variante prüfen | Glory-Variante prüfen | der Haushalt klein ist und vor allem Abendverbrauch verschoben werden soll. |
| Sunshare Glory 4,019 kWh | 4,019 kWh | Glory-Variante prüfen | Glory-Variante prüfen | eine größere PV-Fläche und deutlich mehr Abendlast vorhanden sind. |
| Anker SOLIX Solarbank 4 E5000 Pro | 5,024 kWh | bis 5.000 W, 4 MPPT | bis 2.500 W max. AC | ein größeres, ausbaufähiges System geplant wird. |
Wichtig: „800 W On-Grid“ und eine höhere maximale AC-Leistung beschreiben unterschiedliche Betriebsfälle. Die höhere Ausgangsleistung eines Geräts darf nicht ohne passende Elektroplanung über eine Steckdose genutzt werden. Die konkreten Angaben von Sunshare können je nach Glory-Variante und Lieferumfang abweichen.
Der häufigste Denkfehler lautet: „Mein Haushalt verbraucht 6 kWh, also brauche ich 6 kWh Speicher.“ Das ist für ein Balkonkraftwerk meist zu groß gedacht. Die Batterie soll den Solarüberschuss aufnehmen, der mittags nicht sofort gebraucht wird. Später deckt sie Kühlschrank, Router, Beleuchtung, Unterhaltungselektronik oder die Grundlast ab.
Als unabhängige Orientierung nennt die HTW Berlin für Solarstromspeicher unter anderem eine Obergrenze von 1,5 kWh nutzbarer Speicherkapazität je 1 kW PV-Leistung und je 1.000 kWh Jahresverbrauch. Das ist keine Garantie für eine bestimmte Balkonanlage. Es ist eine gute Bremse gegen übergroße Akkus.
Für kleine PV-Flächen, geringe Grundlast und einen klar begrenzten Abendverbrauch.
Für viele Haushalte mit 1,5 bis 2,0 kWp PV und regelmäßiger Last am Abend.
Nur plausibel, wenn PV-Eingang, Verbrauch und Erweiterungsplan diese Reserve auslasten.
Prüfen Sie dabei immer, ob der Anbieter Nennkapazität oder nutzbare Kapazität nennt. Schutzreserven und Umwandlungsverluste reduzieren die tatsächlich abgegebene Energiemenge. Für die Bestellung zählt außerdem die konkrete Setvariante. Ein Speicher kann technisch groß genug sein und trotzdem zu wenig PV-Eingang oder eine unpassende Anschlussart haben.
Starten Sie bei 1,0 bis 1,6 kWh. Das passt, wenn tagsüber regelmäßig jemand zu Hause ist oder die Grundlast niedrig bleibt.
Naheliegende Klasse: Sunshare Glory 1,52 kWh.
Die Klasse um 2 kWh ist häufig der beste Kompromiss. Sie bietet Reserve für den Abend, ohne an vielen Tagen unnötig groß zu sein.
Naheliegende Klasse: Sunshare Glory 2,05 kWh.
Wenn mehrere Module, ein hoher Verbrauch oder ein Ausbauplan zusammenkommen, zählen PV-Eingang, MPPT-Anzahl und Erweiterbarkeit stärker als der Einstiegspreis.
Naheliegende Klasse: Anker SOLIX Solarbank 3 E2700 Pro.
4 bis 5 kWh sind eine Planungsentscheidung. Sie benötigen dafür genug PV-Leistung, einen hohen Abend- und Nachtverbrauch sowie einen passenden elektrischen Anschluss.
Naheliegende Klasse: Sunshare Glory 4,019 kWh oder Anker SOLIX Solarbank 4.
Meine Faustregel: Kaufen Sie die kleinste Speichergröße, die Ihren häufigsten Abendverbrauch abbildet und zum PV-Eingang passt. Eine spätere Erweiterung ist oft einfacher als eine dauerhaft unterausgelastete Großbatterie.
Anker SOLIX deckt mit der Solarbank 3 E2700 Pro und der Solarbank 4 E5000 Pro zwei klar getrennte Einsatzbereiche ab. Die Solarbank 3 ist der nähere Allrounder für Balkonkraftwerk-Setups. Die Solarbank 4 richtet sich an deutlich größere PV-Eingänge und höhere Leistungsreserven.
Ein flexibler Allrounder für größere PV-Eingänge, höhere Abendlasten und einen späteren Ausbau.
Die große Lösung für deutlich mehr PV-Leistung, hohe Lasten und ein System, das mitwachsen soll.
Die Solarbank 3 nennt 2,688 kWh Nennkapazität, bis zu 3.600 W PV-Eingang und vier MPPT. Laut Hersteller lassen sich bis zu acht Module anbinden. Das ist mehr Spielraum, als ein einfaches 800-W-Set benötigt. Genau deshalb passt das Modell vor allem dann, wenn die PV-Fläche größer ist, mehrere Ausrichtungen genutzt werden oder später weitere Speicherbausteine dazukommen sollen.
Im Netzbetrieb nennt Anker SOLIX 800 W. Zusätzlich wird eine maximale AC-Ausgangsleistung von 1.200 W ausgewiesen. Diese Werte sind nicht gleichbedeutend. Der 800-W-Wert ist für den vereinfachten Balkonkraftwerk-Betrieb relevant. Die höhere Leistung braucht eine passende Installation. Prüfen Sie vor dem Kauf auch, welches Smart-Meter- und Verkabelungskonzept im ausgewählten Set enthalten ist.
Die Solarbank 4 E5000 Pro liegt mit 5,024 kWh Nennkapazität und bis zu 5.000 W PV-Eingang eine Klasse höher. Vier MPPT und bis zu zwölf Module geben viel Reserve für mehrere Dach- oder Balkonflächen. Der Hersteller nennt bis zu 2.500 W maximale AC-Leistung und eine Erweiterbarkeit bis 30 kWh.
Für ein einzelnes kleines Balkonkraftwerk ist das in vielen Fällen überdimensioniert. Die Batterie muss erst mit genügend PV-Überschuss geladen werden. Außerdem steigen Gewicht, Platzbedarf und Anforderungen an die Elektroplanung. Die Solarbank 4 ist deshalb keine automatische „bessere“ Wahl. Sie ist die bessere Wahl, wenn das System bewusst größer geplant wird.
Die Unterschiede bei PV-Eingang, Ausgang und Erweiterung sind auch in unserem direkten Solarbank-4-vs.-3-Vergleich aufgeschlüsselt. Für die reine Speichergröße hilft der Balkonkraftwerk-Speicherrechner mit eigenen Verbrauchswerten.
Die unabhängige Einordnung im Solarbank-4-Pro-Test ergänzt den Vergleich um Wirkungsgrad, App, Leistungsmodi und die wichtige Anschlussfrage.
Der Speicher muss die angeschlossene PV-Leistung verarbeiten können. Mehrere MPPT helfen bei unterschiedlichen Ausrichtungen, weil Module getrennt geregelt werden können.
Kapazität ist der Tank. Leistung ist die Geschwindigkeit. Ein großer Akku mit kleiner Abgabe deckt eine einzelne Grundlast, aber nicht automatisch mehrere Geräte gleichzeitig.
Ein Smart Meter oder ein kompatibler Zähler steuert, wie viel Strom im Haushalt bleibt. Prüfen Sie, ob Sensor, App und Kabel im gewählten Set enthalten sind.
IP65 oder IP66 schützt nicht vor jedem Montagefehler. Der Speicher braucht einen trockenen, zugänglichen Standort, ausreichend Abstand und die vom Hersteller freigegebenen Temperaturbedingungen.
Erweiterungen sind an Produktfamilie, Generation, Firmware und zugelassene Modulzahl gebunden. „Modular“ heißt nicht, dass jede Batterie beliebig ergänzt werden kann.
Ein Backup-Ausgang ist nicht dasselbe wie eine Versorgung des gesamten Hauses. Prüfen Sie Umschaltzeit, Steckdosen, Dauerleistung und die Geräte, die tatsächlich versorgt werden sollen.
Besonders wichtig ist die Anschlussart. Ein Speicher kann entweder in ein bestehendes Balkonkraftwerk nachgerüstet werden oder Teil eines abgestimmten Komplettsystems sein. Bei einer Nachrüstung müssen Wechselrichter, Messung und Regelung zusammenspielen. Bei einem Komplettsystem ist der Aufbau oft klarer, aber die Auswahl der Komponenten stärker vorgegeben.
Die Verbraucherzentrale weist darauf hin, dass Batteriespeicher den Eigenverbrauch erhöhen, aber auch Verluste, Stand-by-Verbrauch und zusätzliche Investitionskosten verursachen. Die wirtschaftlichste Größe ist deshalb nicht automatisch die mit der höchsten Autarkie. Sie ist die Größe, die häufig geladen und wieder entladen wird.
Als Denkmodell: Wenn eine Batterie im Mittel 1 kWh pro Tag in den Abend verschiebt, ist der theoretische Wert dieser Verschiebung ungefähr der Preis einer Kilowattstunde. In der Praxis bleibt weniger übrig, weil nicht jeder Tag sonnig ist, die Batterie nicht immer voll wird und Lade- sowie Entladeverluste entstehen. Dazu kommen Anschaffung, Montage, eventuelle Ersatzteile und die Frage, wie lange die Technik zuverlässig arbeitet.
Vergleichen Sie deshalb nicht nur den Preis pro kWh Nennkapazität. Prüfen Sie die nutzbare Kapazität, die garantierte Zyklenzahl, die Ladeleistung, den Stand-by-Verbrauch und den tatsächlichen Strom, den Sie abends beziehen. Der Autarkierechner von NextGarden hilft bei der ersten Einordnung. Für eine unabhängige Grundrechnung eignet sich außerdem der Solarrechner der Verbraucherzentrale.
Für die vereinfachten Steckersolar-Regeln gelten nach der aktuellen Einordnung der Verbraucherzentrale 800 W Wechselrichterleistung und 2.000 Wp Modulleistung. Die Module dürfen also größer dimensioniert sein, während die Leistung am Netzanschlusspunkt begrenzt bleibt.
Ein Speicher mit 1.200 oder 2.500 W maximaler AC-Leistung hebt diese Steckersolar-Grenze nicht automatisch auf. Wenn die Anlage im Netzbetrieb mehr als 800 W abgeben soll, ist eine passende Elektroinstallation mit den dafür geltenden Anforderungen nötig. Lassen Sie sich im Zweifel vor dem Kauf bestätigen, welche Betriebsart für Ihr konkretes Set vorgesehen ist.
Die Bundesnetzagentur erklärt die Registrierung von Balkon-Solaranlagen. Für Speicher und andere Erneuerbare-Energien-Anlagen gelten zusätzliche Angaben. Die allgemeinen Hinweise der Bundesnetzagentur sollten Sie bei einer größeren oder fest installierten Lösung ebenfalls heranziehen.
Für viele 800-W-Balkonkraftwerke ist die Klasse um 1,5 bis 2,1 kWh ein guter Ausgangspunkt. Sunshare Glory 2,05 kWh passt als kompakte All-in-One-Lösung zu einem typischen Abendverbrauch. Anker SOLIX Solarbank 3 E2700 Pro ist interessanter, wenn mehr PV-Eingang, vier MPPT und spätere Erweiterung wichtig sind. Die passende Wahl hängt von PV-Leistung, Verbrauch und Anschlussart ab.
Bei einem kleinen System reichen häufig 1,0 bis 1,6 kWh nutzbare Kapazität. Bei 1,5 bis 2,0 kWp PV-Leistung und höherem Abendverbrauch kann die Klasse um 2,0 bis 2,7 kWh sinnvoll sein. Mehr als 4 kWh sollte nur wählen, wer den Speicher an vielen Tagen mit ausreichend PV-Überschuss laden kann oder eine größere Anlage plant.
Für ein übliches 800-W-Balkonkraftwerk sind 5 kWh oft zu groß. An vielen Tagen fehlt der Solarüberschuss, um die Batterie vollständig zu füllen. Eine große Lösung wie die Anker SOLIX Solarbank 4 E5000 Pro wird erst bei deutlich mehr PV-Leistung, hohem Abend- und Nachtverbrauch oder einem fest geplanten größeren System plausibel.
Die vereinfachte Steckersolar-Regel bezieht sich auf die Wechselrichterleistung am Netzanschlusspunkt. Mehr als 800 W AC dürfen nicht einfach über eine Steckdose eingespeist werden. Geräte mit höherer maximaler AC-Leistung brauchen eine passende Elektroplanung und dürfen nur nach den dafür geltenden Vorgaben betrieben werden.
Ja. Das Balkonkraftwerk und der Batteriespeicher müssen im Marktstammdatenregister korrekt erfasst werden. Für Speicher gelten eigene Angaben. Je nach Anlage und Betriebsart können außerdem Anforderungen des Netzbetreibers gelten. Die Registrierung ersetzt keine Prüfung des konkreten Anschlusses.
Bei einer bestehenden Anlage kann ein AC-gekoppelter Speicher die Nachrüstung vereinfachen, weil er hinter dem vorhandenen Wechselrichter arbeitet. Bei einem neuen Komplettsystem kann ein DC- oder Hybrid-Aufbau Umwandlungsstufen sparen. Entscheidend sind Kompatibilität, Messkonzept, Wechselrichter, Montage und die zulässige Leistung des konkreten Systems.
Starten Sie mit PV-Leistung, Abendverbrauch und Ausbauplan. Wenn die Größenklasse klar ist, prüfen Sie das konkrete Angebot von Anker SOLIX oder Sunshare direkt beim Anbieter.
* Affiliate-Link: Bei einem Kauf erhalten wir möglicherweise eine Provision. Für Sie bleibt der Preis gleich.
Dieser Vergleich ordnet die genannten Anker-SOLIX- und Sunshare-Speicher nach Kapazität, PV-Eingang, Anschlussart, Erweiterbarkeit und typischem Nutzungsfall. Die technischen Daten stammen aus den verlinkten Herstellerseiten; HTW Berlin, Verbraucherzentrale und Bundesnetzagentur liefern die unabhängigen Größen- und Rechtsleitplanken. Eigene Messungen, ein Dauertest und eine individuelle Wirtschaftlichkeitsrechnung liegen nicht vor.
Vergleich mit Quellen Die Aussagen zu Produkten und Funktionen stammen aus den verlinkten Quellen. Die Auswahl folgt den auf dieser Seite genannten Kriterien.
Am 12. September 2026 wurden die technischen Produktdaten, die Fachquellen und die rechtlichen Hinweise erneut geprüft. Preise, Verfügbarkeit, Lieferumfang und Garantiebedingungen können sich ändern.